ABOUT KK

KERSTIN KUNTZE
5. April 1965 •​ in Köln geboren, mit drei jüngeren Geschwistern in Meerbusch aufgewachsen

1989 – 1995 ​ Graphikdesign-Studium an der Folkwang University of Fine Arts | Essen

                   Master of Fine Arts | Dipl. Des.

1985 – 1999 •​ Art-Director in Werbeagenturen in Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main

Seit 2000 •​ Bildende Künstlerin ~ lebt mit ihrer Familie am Frankfurter Feldrand

CREDO "It's all about passion." 


 

Man findet sie unter Wasser oder hier:         

Find me underwater or here:

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Kerstin Kuntzes work is a generous display of intense feelings,

expressions and above all PASSION. Her artwork is featured in leading magazines and exhibitions worldwide. She's a professional artist who

lives, works, swims nearby Frankfurt | Germany.

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KK about WASSERLUST | SWIMPOPLOVE° 

WATER IS MY LOVER.

He makes me feel so good.

THE LEICA CAMERA BLOG   

".. German photographer Kerstin Kuntze is literally in her element shooting underwater images, which she describes as an expression of life itself. Kerstin feels at home in the water and her years of experience have given her an instinctive understanding of how to capture light and movement underwater. Her background as a graphic illustrator and designer has also seen her develop an inimitable photo-editing technique. Working with a pen in hand at her tablet, she has managed to retain an analog aspect within her digital process. The images she creates communicate wonderfully the sensory joy of entering this subaqueous world. .."  

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VON DER LUST SICH ZU VERLIEREN °

​Meine Kunst soll atmen, was ich am Schwimmen so liebe.
Die Kraft des Wassers auf meiner Haut .. eine Urkraft, die einen das Leben in aller Wucht spüren lässt. Eintauchen in eine Welt .. in der Worte verstummen .. um sich still zu verlieren.

Gerne arbeite ich mit unspektakulären Sujets, wie dem Ausatmen unter Wasser. Der flüchtige Moment gewinnt durch bildhaftes Festhalten ein Stück Unendlichkeit. Was sonst im Fluss des Alltäglichen untergeht, wird so zum Zeugnis der Schönheit unseres Lebens. Vielleicht ist es gerade das, was ich so liebe .. die Magie des Unscheinbaren.

 

Ich wünsche mir, dass die Bilder dieser Serie Sie so ergreifen, mitreißen, berühren .. wie das Wasser mich berührt.

 

 

Schon als Kind war ich am glücklichsten im Wasser. 

Als leidenschaftliche Schwimmerin bin ich nahezu jeden Tag mind. 3.000 m im Wasser.

Über 2.500 km bin ich in den vergangenen drei Jahren geschwommen.
So entstand 2012 fast zwangsläufig der Zyklus Wasserlust°/SWIMPOPLOVE°.
Meine Kunst vereint sich hier mit meiner unbändigen Lust am Schwimmen.

 

Ich schwimme immer draußen, meist im Freibad, manchmal in Flüssen, Seen oder im Meer.
Seit einigen Jahren habe ich meine Begeisterung für das frische Wasser entdeckt – nun kann ich auch im Januar im eistragenden See bei 2°C schwimmen. Ein sensationelles Gefühl, das süchtig macht und neue Bilder schafft.

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WASSERLUST | SWIMPOPLOVE °

In this series water becomes the mirror of life. Showing the amazing people of Otherland with a soulful view. Their movements become eternity so they transcend into emotional icons. The deep connection between mankind & nature becomes visible.

Even as a child I was happiest in the water. It's where I feel at home.
Water is like a lover who makes me feel so good. So I swim everyday about two hours. It's an ancient force, that envelops and fulfills me. Diving into another world can grant me a feeling of weightlessness or demand the greatest effort on my behalf.

I'm working on this series since 2012 .. capturing more than thousand images.
You don't have to be a swimmer to dive into this world .. just receive, feel and contemplate.
WELCOME TO OTHERLAND!

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E X H I B I T I O N S

Juni-Aug. 2020  NOIRBLANCHE Galerie für Fotografie und Design | Düsseldorf

Dez. 2019 - May 2020  "SIEG DER STILLE" SYMPRA & Schacher RAUM FÜR KUNST | Stuttgart

2016, 2017, 2018, 2019  "SWIMPOPLOVE" im Seedammbad | Bad Homburg v.d.H.
May  2019  6th KOREA INTERNATIONAL PHOTO FESTIVAL | HANGARAM MUSEUM Seoul 

June/July 2018  신통방통 사진전 Marvelous & Wonderful Photo Exhibition | Gallery Wa(瓦) | Yangpyeong, Gyeonggi-do Province of Korea

May/June 2018  5th KIPF Special Exhibition: ON THE EDGE OF IMAGINATION | ART MUSEUM | Seoul | Korea

Feb./March 2018 •​ "International Fotosalon" Galeria UAP Mantu | Galati | Romania 

July 2017  "Happy Rebellion of Photography" Ggoomteul Gallery | Pohang | Korea

July/Aug. 2017 • "WASSER" Galerienhaus Stuttgart | RfK Marko Schacher | Kurator P. Franck

May 2017  4th Korea Photofestival "Rebellion of Photo" ARTMuseum | Seoul | KOREA 

Nov. 2015 Wix SEEME x SCOPE Art Fair - 801 Ocean Drive Miami Beach | Florida

Nov. 2015 Städtisches Museum Schloss Rheydt | Benefiz Kunstauktion

August 2015 Musee du Louvre | Paris - Bild "Ikarus" - The Exposure Award

Feb./March 2015 •​ Galerie Phoenix | Köln - "Kerstin Kuntze • Wasserlust"

Nov. 2014 •​ Galerie Lukas Bär | Winterthur/Schweiz - "20x20"

Aug.-Oct. 2014 Stadtmuseum Schwabach - "Gold"

June 2012 St. Pölten | Österreich - „Components“ 
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A R T  C O L L E C T I O N

Sammlung Stefan Braitinger, Passau | Zyklus "WASSERLUST"
Henry Wang, Taipei 臺灣 | "The Heart"

Tatjana Beuth & Tobias Duchscherer, Frankfurt | Zyklus "SWIMPOPLOVE"
Janet Zulauf, Karben | Serie "FUTURA"
Simone Koch & Harald Mayer, Hofheim | Serie "The Journey"

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P R I N T 

Zahlreiche Publikationen in Print-Magazinen

BROAD Magazine #1, 10 Seiten "OTHERLAND", Canada, Dez. 2019
Feature in URBANE Magazine, 4 Seiten, India, July 2019

Stern VIEW - 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018

Cover "Pulstreiber" Magazin Motiv "Conny Prasser" Jan./Feb. 2018

MillionArt, Internationales Kunstmagazin, 3 DinA3 Seiten, 2/2017

Internationales Photomagazin: Visions Libres „Provocateur“, Okt. 2016

Pictures - 10 Seiten „Wasserlust“ 2014

abenteuer&reisen - Doppelseite „Sri Lanka“,2012 . . . .

C A L E N D A R S

12 Kuntze-Kunst-Kalender - Calvendo Verlag

https://www.calvendo.de/galerie/autor/kerstin-kuntze/

B O O K

 

„Was Fotografen bewegt“ dpunkt Verlag, 2014

W E B 

 

Zahlreiche Publikationen auf internationalen Web-Plattformen wie:

LEICA BLOG, LFI Gallery, VIEW, STERN online, Groovefinder´s Magazine, F-Blog, 591 Photography, P58, The ArtStack, 500px, SoulVision, Full Frame, Photovolee, P58 

and manymany more . . .

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"...and most of all it's about passion." 

 

Picture making has always been an internal compulsion; my first urges began as a child,

“I was always drawing” - these impulses continuing through to the present.

Today, I create utilizing photography melded with graphic infusion. My search for the core of human being drives me. My artwork displays a wide range of emotions embodying colors from darkest black to fieriest red. I sincerely desire that these mirrors of my passion and the intensities of my emotion will touch you in a personal way.

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Ulf Fågelhammar about KK

Her work is a generous display of feelings, expressions and above all passion. It doesn't matter if she is beside, over, under, in front of or in between - it seems that she always finds a visual landscape that goes along with her intentions. I can see her influences from graphic art, but there is really no reason to try to make some in-depth analysis of her work - Kerstin Kuntze's pictures speak to me in a very direct way - they tell me: just receive, feel and  contemplate.

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Kerstin Kuntze Kunst

 

Ich habe es mir nicht ausgesucht. Dieser Drang war schon immer da.

Als Mädchen habe ich alles angemalt: die Wände, das Fahrrad, die Schuhe, das Papier und die Haut. Alle Schultische waren perfekt polarweiß, nur einer nicht: meiner – ausufernde Welten, erst brav mit Bleistift gezeichnet, dann zeitfest mit Edding. Kunst war das wichtigste Fach und schon als kleines Mädchen wusste ich, dass ich nie aufhören würde zu gestalten.

 

Kunst ist etwas zutiefst Persönliches und reflektiert auch immer den, der ihr Gestalt gibt.

Ich bin eine leidenschaftliche Gestalterin – glühe für das, was ich tue.

Bilder sind meine Sprache.
 

Kunst oder Graphik wollte ich studieren. An der renommierten

Folkwang Universität der Künste in Essen konnte ich beides verbinden.

Bis heute bin ich enorm dankbar, dass ich dort lernen durfte.

Der große Zeichner Professor Otto Näscher und die Werbe-Ikone Professor Vilim Vasata wurden meine wichtigsten Begleiter in dieser Zeit. Als Tutorin hatte ich sie ganz nah an meiner Seite.

 

Alle Graphiker mussten die Grundlagen der Fotografie erlernen. Für mich war es damals Pflicht und Spiel – ich war eine Zeichnerin. Heute bin ich sehr froh, um diese Grundlagen zu wissen – von Vorlesungen über die Geschichte der Fotografie bis zum Arbeiten in der Dunkelkammer.

Geprägt hat mich aber ein Satz von Otto Näscher:

„Lustvoll der eigenen Entwicklung zuarbeiten.“ Das war schon immer meins.

Lust und Leidenschaft sind der Impetus für meine Kunst.

 

Durch den viel zu frühen Tod meines Vaters musste ich mein Studium selbst finanzieren.

In der Werbung arbeitete ich als Illustratorin und graphische Assistentin.

Nach dem Abschluss als Diplom Designerin mit Prädikatsexamen ging ich diesen Weg zunächst weiter. In großen Werbeagenturen arbeitete ich als Art-Director. Dort lernte ich viel über

Konzeption und durfte mit großartigen Kollegen zusammenwirken. Frustrierend waren in dieser Zeit die oft quälenden Entscheidungsprozesse. So wurde nicht selten aus einer guten Idee eine weichgekochte Kampagne. Damals sehnte ich mich sehr danach, endlich wieder autonom über Idee und deren Umsetzung zu entscheiden. Endlich wieder frei zu arbeiten.

 

Zum Glück wurde ich schwanger. Nie wieder würde ich in der Werbung arbeiten.
Dieses Kapitel war beendet. Alles andere wäre nur eine Wiederholung.

Ich wollte zuhause arbeiten. Mutter und Künstlerin sein. Drei wildgute Kinder am Tag und die Kunst in der Nacht. Kinder und Kunst sind gewachsen. Zu den Nächten kommen nun auch die Tage, um an meiner Kunst und Aufträgen zu arbeiten.

Ein Leben, wie ich es mir immer gewünscht habe.

 

Mit den Kindern kam auch die Digitalfotografie in mein Leben. Wir haben uns gleich sehr gut verstanden. Sie erinnerte mich an meinen Vater und seine Polaroid-Kamera. Wie oft hab ich sie mir ausgeliehen, um dieses Sofortgefühl des Gestaltungsakts zu genießen. Sich ein Bild von der Welt zu machen, war auf einmal ganz einfach.

 

Digitale Bilder schreien nach Bearbeitung, damit aus einem Abbild etwas Eigenartiges werden kann. Etwas das andere berührt, mitreißt und manchmal auch erschreckt.

Als Künstlerin sollte man seine Gestaltungsmittel beherrschen, also lerne ich jeden Tag weiter. Programme wie Photoshop & Lightroom bieten unendliche Möglichkeiten, die erobert werden wollen. Immer noch bin ich eine Zeichnerin ... arbeite mit dem Stift auf meinem Grafiktablett.

Manchmal zeichne ich analog in Skizzenbüchern.

 

Ich liebe das Experiment, erarbeite mir dadurch neue Wege der Bildgestaltung. Sich neu erfinden, neue Wege gehen und voller Lust zu experimentieren, ist das, was ich will. Kreation und Destruktion, Lust und Leid, liegen dabei oft ganz nah beieinander.

Das ist Arbeit und nicht immer ein Vergnügen. Kein Tag an dem ich nicht wenigstens an einem Bild laboriert habe. Wie schon anfangs gesagt. Man kann es sich nicht aussuchen, es ist ein steter Drang und natürlich auch eine große Lust, neues zu schaffen.

 

Form und Inhalt bedingen einander – genauso wie Künstler und Kunst, Leben und Werk.

Mein Thema ist immer das Menschsein. Der Ausdruck von Leben, Lust, Leidenschaft, Sehnsucht und allen Emotionen von leuchtend rot bis tiefschwarz, soll sich in meiner Kunst manifestieren.

Es sind drei große Zyklen, an denen ich seit langem arbeite. Diese kreisen um die Themen: Kopf – Konstrukt – Wasser.

 

Schon als Kind habe ich am liebsten Köpfe gezeichnet – anfangs Kopffüßler, bei denen Kopf und Bauch eins waren. Im Grunde bin ich dabei geblieben, zeige das Gesicht als Konzentrat menschlichen Seins.

Am Kopf sind die Sinnesorgane angesiedelt, mit denen wir unsere Welt wahrnehmen.

Im Minenspiel können wir die Reaktion unseres Gegenübers auf die Umwelt ablesen.

Ausdruckskunde ist uns angeboren – die Sprache des Gesichts ist unmittelbar und wird von allen Menschen verstanden. Das Gesicht als ausdrucksvoller Spiegel des menschlichen Seins.

 

Meine Köpfe sind immer auch eine persönliche Zustandsbeschreibung.

Schon lange arbeite ich mit Selbstportraits, die ich verändere – mit Form und Farbe auflade, um aus dem persönlichen Abbild etwas Allgemeingültiges zu schaffen. Ein Bild der Welt zeigen, das sich im Kopf spiegelt. Emotionen erwecken, erinnern und wiedererkennen.

Vom klassischen Schwarz-Weiß-Portrait bis hin zur surrealen Übersteigerung versuche ich zu experimentieren – den formal besten Ausdruck für meine Bildideen zu finden. Manchmal spielerisch dahintreibend, bis sich etwas entwickelt, manchmal konzeptionell, von klaren Ideen getrieben.

 

Innerhalb dieses Zyklus entstehen eigene Serien – wie „Die Lust der Lippen“ in der ich den Mund als Lustsymbol zelebriere. Lust, Leidenschaft, Sehnsucht, Sex sind oft Inhalt meiner Werke. Teilweise versteckt und manchmal ganz offen.

So wie das Rot. Es ist ein Symbol für die Lust am Leben, gefüllt mit ungezügelter Glut und wildem Verlangen. Rot ist meine Farbe, auch in Schwarz-Weiß-Bildern.

 

In der Serie Konstrukt befasse ich mich mit dem Verhältnis von Mensch und Architektur.

Dabei skelettiere ich das Gefundene formal, um es dann neu aufzubauen.

Kräftige Farben und Formen verstärken die Wirkung und helfen mir dabei, gestalterische Grenzen zu sprengen. Hier liebe ich es, dem Gebauten einen Rhythmus zu geben. Oft vibrieren die Bilder – aus dem Starren wird das Bewegliche, das Flüchtige. So ergeben sich neue Bedeutungsebenen. Eine Hommage an die Zeit – an Zukunft und Vergänglichkeit gleichermaßen.

 

Seit mehr als fünf Jahren ist das Thema Wasser sehr prägend für mein Werk.

Die Serie WASSERLUST° / SWIMPOPLOVE° kündet von der

LUST SICH ZU VERLIEREN.

 

Als leidenschaftliche Schwimmerin bin ich nahezu jeden Tag mind. 3.000 m im Wasser.

In den letzten drei Jahren bin ich über 2.500 km geschwommen.
So entstand 2012 fast zwangsläufig meine Serie °Wasserlust°. Hier verbinde ich

meine Kunst mit meiner Lust am Schwimmen.

 

Ich schwimme immer draußen, meist im Freibad, manchmal in Flüssen, Seen oder im Meer.
Im vergangenen Jahr habe ich meine Begeisterung für das frische Wasser entdeckt – nun kann ich auch im Januar in der Nordsee bei 3°C schwimmen. Ein sensationelles Gefühl, das süchtig macht und neue Bilder schafft.

 

Was ich am Schwimmen so liebe, ist die Kraft des Wassers auf meiner Haut – eine Urkraft, die einen das Leben in aller Wucht spüren lässt.

Es entstehen Bilder, die das Leben spiegeln – von leisezart bis brutalkraftvoll.

Sie sollen ergreifen, mitreißen, berühren – sowie das Wasser mich berührt.

 

Oft sind es ganz unspektakuläre Sujets, wie das Ausatmen unter Wasser. Durch das bildhafte Festhalten nur eines Moments bekommt dieser Akt etwas Sensationelles.

Vielleicht ist es gerade das, was ich so mag – die Magie der kleinen Augenblicke.

Die Unendlichkeit, die ein Moment in sich tragen kann. Zeitlosigkeit.

 

Alle meine Werke verbindet die Darstellung der Aggregatzustände des Seins.

Auch in Zukunft freue ich mich aufs Erkennen und Erkanntwerden.

Reibe meine Bilderlust in eure Augen.

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E N G L I S H   V E R S I O N 

KERSTIN KUNTZE DIDN’T GO LOOKING FOR IT. ‘THIS PASSION WAS ALWAYS THERE,’ SHE SAYS IN HER INTERVIEW.

As a kid, Kuntze painted virtually everything: walls, her bicycle, her shoes, paper, and skin. All of the desks at her school were a pristine white. Only one wasn’t. Hers. Escalating worlds, drawn with a pencil (as good girls do), and then painted to last forever with an Edding marker. Art was the most important subject for her and, already as a small kid, she knew she would never stop creating and shaping. ‘Art is something deeply personal and always reflects whoever gives it form. I’m a passionate creator, and I live for what I do. Pictures are my language,’ says Kuntze.

Young Kuntze studied art and graphic design at the renowned Folkwang University of Arts in Essen. She’s still deeply grateful to this very day that she could study there. The famous drawer Professor Otto Näscher and advertisement icon Professor Vilim Vasata were her most important guides during this period. All graphic artists had to learn the basics of photography, so that’s what Kerstin Kuntze did too. She was particularly moved by a sentence by Otto Näscher: ‘Shaping her own development with joy.’ That was how she always was. Passion and joy are what drives her art. She had to pay for her studies as an illustrator and graphic assistant due to the untimely death of her father. After obtaining her degree as a designer with honours, she continued along this road. As Art Director, Kuntze often found the decision-making process frustrating. ‘A good idea was spoilt by having too many people working on it,’ she muses looking back. Since having her first baby, Kerstin Kuntze knew she wanted to be a mother and artist. ‘Three good children during the day for me to take care of, and art at night.’ Thanks to her children she got closer to digital photography. ‘It reminds me of my father and his polaroid camera. How many times did I borrow it, to enjoy that instant gratification of the act of creation. To take a picture of the world was suddenly so easy.’

Digital pictures involve a lot of processing until a representation can become unique. Something that moves other people, reels them in, and sometimes even instils fear. As an artist you should master a tool, so Kerstin learnt day in and day out. The photographer loved the experiment of creating art in so many new ways. Creation and destruction, a bevy of emotions ranging from joy, pain, passion to desire and many more, as well as a palette of colours from bright red to pitch black. This is how her art expressed itself. There are three big cycles she has been working on for some time: head – construct – water.

The face as communicative mirror of the human being.

Already as a child, Kerstin Kuntze always preferred to draw heads at the start they were head footers, meaning head and stomach were painted as a whole. This hasn’t changed that much, as she believes faces are a concentrate of a person’s true essence. ‘The sensory organs with which we experience the world are found in the head. We can read the reaction of whoever is opposite us in their facial expressions. Expressions are congenital: facial expressions are direct, immediate, and understood by all people. The face as communicative mirror of the human being.’ Her heads are always a personal description of a feeling, even her self-portraits. ‘From the traditional white and black portraits to surreal excess, I try to find the best formal idea to use in my pictures. Sometimes I do so playfully until it develops, sometimes I take an already formed concept developed by a clear idea.’

Within this cycle there are also independent series such as Die Lust der Lippen where her mouth is celebrat-ed as a symbol of joy. Joy, passion, desire, sex are often the themes of her work. Sometimes hidden, sometimes quite open. Just like the colour red. A symbol representing the joy in living, filled with unbridled greed and wild desire. In the ‘construct’ series, the relation between man and architecture takes centre stage. The photographer creates a formal outline and then rebuilds it. Powerful colours and shapes strengthen the effect and help bring down walls.

 

Water’ has been a constant fixture in her work for more than five years now. The series WASSERLUST° / SWIMPOPLOVE° is all about finding joy in getting lost. As a passionate swimmer Kuntze swims at least 3 km every day and has swum more than 2.500 km in the last three years. What I love so much about swimming is the power of water flowing across my skin, an original, primal power that allows someone to experience life in all its energy and glory.

What I love so much about swimming is the power of water flowing across my skin, an original, primal power that allows.

Pictures reflect life: from ‘peaceful and quiet’ to ‘extremely strong’. They should involve and move the audience. Just like water moves me.’ Often these are quite normal subjects like breathing under water. Thanks to the pictorial moment of capturing a moment, this act turns into a real sensation. Maybe that’s exactly what Kerstin Kuntze loves so much and enchants the viewer, the magic of small moments and the infinity that can be found in a moment.